Geschichte von Morcote

Morcote die Perle des Luganer Sees

DIE GESCHICHTE VON MORCOTE

Morcote liegt 10 km. Südlich von Lugano in der Italienischen Schweiz. Ein ehemaliges Fischerdorf von unvergleichlicher Schönheit mit reichgeschmückten Fassaden von Patrizierhäusern.
Der Name Morcote enstand durch die vorlateinische Bezeichnung MORA für steiniges Gelände und KAPUT für Kopf oder Ende. MORAE CAPUT bedeutet demzufolge Ende des Berges oder Felsens, Spitze der Halbinsel. In einem Dokument aus dem Jahre 926 erscheint der HABITATOR IN MURCAU, der Einwohner Morcotes, zum ersten Mal. Zur Blütezeit dieses alten Ortes, des ANTICO BORGO DI MORCÒ.

Bekannt ist die Kirche Santa Maria del Sasso; die „Scala Monumentale”, eine Treppe aus 404 Stufen von der Sant‘Antonio Kirche bis zum Sagrato; die „Torre del Capitano”, ein mittelalterlicher Turm mit dem spitzbogigen Fenster; und der berühmte Denkmalfriedhof wo mit dem Familiengräben den Einheimischen findet man die Mausoleen des Komponisten Eugène d’Albert, des Chirurgen Hans Brun, des Tenor Baklanoff und des grossen Schauspielers Alessandro Moissi.

Sehenswert ist der Parco Scherrer. Der Park wurde 1965 mit den Gebäuden und Kunstwerken aus aller Welt von der Witwe Scherrers der Gemeinde Morcote geschenkt, mit dem ausdrücklichen Wunsch, den Park der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Im Park mit seiner reichen subtropischen Vegetation wachsen Palmen, Kamelien, Glyzinien, Oleander, Zedern, Zypressen, Kampfer, Eukalyptus, Magnolien, Azaleen, Orangen, Zitronen, Bambus und viele andere blühende und wohlriechende Pflanzen. Dieses Eden zieht jedes Jahr mehr Besucher an und verzeichnet mit seinen kulturellen und künstlerischen Veranstaltungen immer grösseren Erfolg.

Morcote ist verlockend zu einem Ausflug, zu aktiven Sportferien, zu Wanderungen oder einfach zur Erholung, Unterhaltung und Shopping.